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  • Tierärztliche Ausbildungspraxis. Dr. Uwe Urban

    Tierzahnheilkunde

    Nicht nur wir Menschen benötigen in regelmäßigen Abständen, die fachliche Untersuchung unserer Zähne. Auch unsere tierischen Lebensgenossen können an Zahnerkrankungen leiden. Das Spektrum reicht, wie auch beim Menschen, von Zahnstein, Karies, einfachen Füllungen, Parodontose, Zahnfrakturen, Wurzelspitzenentzündungen, bis hin zu komplizierten Kieferorthopädischen Fragestellungen.

    Wir arbeiten im Bereich der Tierzahnheilkunde v.a. mit Pferden, Hunden, Katzen, Nagetieren (Kaninchen, Meerschwinchen, Hamster) aber auch mit "exotischen" Zahnpatienten wie Ziege, Rind, Känguru oer Lama.


    Gesunde Zähne für Hund, Katze,
    Pferd und Nager

    Unsere Praxis weist, neben langjähriger Fort- und Weiterbildung, sowie entsprechender Erfahung, folgende Qualifikationen auf.

  • Zusatzbezeichnung Tierzahnheilkunde

  • Weiterbildungsermächtigung Tierzahnheilkunde

  • Weiterbildungsstätte Tierzahnheilkunde

  • Mitglied der deutschen Gesellschaft für Tierzahnheilkunde

  • Member of European Veterinary Dental society


  • Pferdezähne
    Kleine Zahnkunde bei Pferden

    Pferdezähne

    Die Pferdezähne haben sich dem ursprünglichen Lebensraum des Pferdes, die Steppe mit trockenen, rauen Gräsern und harten Körnern angepasst. Das Urpferd konnte den ganzen Tag Nahrung aufnehmen und Kauen. Der Pferdezahn schiebt demzufolge 3 - 4 mm im Jahr und muss entsprechend abgenutzt weden. Durch die heutigen Haltungsbedingungen des Pferdes (Boxenhaltung, oftmals 2 x täglich Fütterung, zerquetschtes, zerkleinertes , oder melassiertes Futter) kommt es zu einem Missverhältnis zwischen Nachschieben und Abnutzung der Zähne woraus viele Zahnerkrankungen entstehen können.


    Hunde- und Katzenzähne

    Zahn- und Gebissfehler können die Folge angeborener oder erworbener Fehlentwicklungen sein. Insbesondere für Züchter ist es wichtig, abzuklären, ob eine solche Veränderung vererbbar ist, also möglicherweise eine genetische Ursache hat. Zahn- und Gebissfehler können für das betroffene Tier völlig unerheblich sein (z.B. das Fehlen eines ersten Prämolaren) oder aber massive Störungen der Gebissfunktion zur Folge haben (z.B. wenn sich durch einen verkürzten, zu schmal entwickelten Unterkiefer die Caninusspitzen des Unterkiefers in den harten Gaumen des Oberkiefers einbeißen).


    Gesunde Zähne erhalten das glückliche Leben Ihres Tieres

    Nagerzähne

    Zahnerkrankungen bei Nagern und Kaninchen stellen ein häufiges Problem dar. Es treten allerdings bei den einzelnen Tierarten unterschiedliche Krankheiten unterschiedlich häufig auf. Die Ursachen sind in der unterschiedlichen Anatomie und Funktion des Gebisses der einzelnen Arten und in der Fütterung begründet. Bei folgenden Symptomen besteht der Verdacht auf eine Zahnerkrankung:
    - Fauliger Geruch aus der Maulhöhle
    - Schlechte Futteraufnahme
    - Gewichtsverlust
    - Schwellung am Kiefer
    - Nasenausfluss
    - Speichelfluss
    - Schließunfähigkeit des Kiefers

    Heimtierzähne wachsen ein Leben lang (3 - 4 mm in der Woche). Durch gleichzeitiges Abnutzen während der Futteraufnahme und Abreiben der sich gegenüberstehenden Zahnpaare wächst der Zahn jedoch nur bis zu einer gewissen Länge. Besteht dieser physiologische Abrieb nicht, kommt es zum übermäßigen Längenwachstum des Zahnes.

    Tierärtzliche Weiterbildungsstätte gem. § 5 der Weiterbildungsordnung (WBO) für Tierärzte in Bayern im Bereich "Zahnheilkunde" (Pferde und Kleintiere). 23.04.2008